Hochsensibilität

Hochsensibilität

Ich sehe was, was Du nicht siehst und spüre was, was Du nicht spürst… Hochsensibilität besser verstehen lernen bei Dir selbst und bei anderen, in (intimen) Beziehungen, bei Kindern, im beruflichen Kontext und bezogen auf Umwelteinflüsse

Hochsensibilität: Bürde? Gabe? Verantwortung?
Hochsensibilität ist nicht das Problem, sondern die Lösung vieler Probleme. Wenn die Wunden unter einer erweiterten Wahrnehmung geklärt und geheilt sind, können hochsensible Menschen ihre Gabe für sich selbst, für andere und für den gesellschaftlichen Wandel selbstbewusst, heilbringend und zukunftsweisend einbringen. Bist Du selbst hochsensibel oder Dein/e Partner/in, Deine eigenen Kinder oder Kinder, die Du beruflich begleitest? Hast Du immer mehr hochsensible Klient/innen in Deiner Praxis… und möchtest tiefere Einblicke in dieses Wahrnehmungsphänomen erhalten? Dann bist Du herzlich eingeladen zu dieser Fortbildung!

In den Generationen der heute Erwachsenen liegt der Hochsensibilität oft ein frühkindliches oder pränatales Trauma zugrunde (z.B. Zwillingsverlust im Mutterleib, unsichere oder bedrohliche Eltern-Kind-Beziehung). Es war damals wichtig, alle Fühler auszustrecken, um zu überleben und unsere Sinne und unser Nervensystem sind noch heute auf 24h Daueralarm. Im Verlauf der Entwicklung wird Hochsensibilität dann meist eine Zeitlang wie eine Bürde oder gar wie ein Fluch erlebt. Die vielschichtigen hellfühligen, hellsichtigen Eindrücke sind dann kaum zu verarbeiten und fühlen sich wie eine unkontrollierbare Überflutung des eigenen Wesens an. Fragen wie „was ist meins und was ist deins?“ werden wichtig. Das Thema „Abgrenzung“, „Schutz“ und „Rückzug“ tritt in den Vordergrund, um den Alltag irgendwie meistern zu können. Wir klären und heilen die verwundeten Selbstanteile, sodass Hochsensibilität als erweiterte Wahrnehmung freudvoll erlebt und selbstbewusst gestaltet werden kann. Wir selbst und unser Umfeld profitieren von Hochsensibilität, wenn ihre Hintergründe verstanden und die Wunden darunter geheilt sind.

Bei unseren Kindern heute liegt Hochsensibilität auch ohne Trauma vor, einfach als nächste Stufe der Evolution. Sie sind unsere Lehrer/innen zum Thema erweiterte Wahrnehmungsfähigkeit. Das Seminar hilft Dir, die Wahrnehmung der Kinder besser zu verstehen und sie in ihrem Sosein zu unterstützen.

Das Seminar richtet sich an Menschen, die auf die ein oder andere Weise mit Hochsensibilität zu tun haben oder Menschen mit diesem Thema begleiten. Gleichzeitig wird die Aufstellungsarbeit mit ihren Hintergründen und Phänomenen in der Tiefe erfahren. HeilpraktikerInnen, ÄrztInnen, TherapeutInnen, Coachs, BodyworkerInnen, Körper- und Bewegungstherapeut/innen, Craniosacral-Therapeut/innen, Osteopath/innen, sozial, pädagogisch, helfend oder heilerisch Tätige können neue Perspektiven und Herangehensweisen an ihnen bekannte Themen erfahren und ihren Werkzeugkoffer erweitern. Eine Teilnahme ist vor allem auch aus rein persönlichem Interesse am eigenen Entwicklungs- und Heilungsweg möglich, unabhängig vom jeweiligen Berufsfeld. Es wird einen Theorieteil geben, eine Kollektivaufstellung in der bereits jede/r Teilnehmer/in an seinem/ihrem Thema arbeiten kann, und 2-3 persönliche Aufstellungen von Teilnehmer/innen. Keine Vorkenntnisse nötig.

Termine 2021 einzeln buchbar
08. Mai / 03. Juli / 10. Okt. / 04. Dez. / weitere Termine folgen

Seminarort: Haus zum Widder, Spitalgasse 11, 8400 Winterthur
Seminarzeit: 10-19 Uhr
Beitrag ohne persönliche Aufstellung: 120 CHF
Beitrag mit persönlicher Aufstellung: 265 CHF
Anmeldung: die ersten Anmeldungen können sich einen eigenen Aufstellungsplatz reservieren.
Max. 9 Teilnehmer/innen

Der Frauen-Heilkreis am jeweiligen Freitagabend davor kann von Frauen optional dazu gebucht werden. Er dient als schöne Seminar Vorbereitung, um mit der eigenen inneren Kraft fühlig in Verbindung zu kommen: 19:00-21:30 Uhr, 40 CHF.

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